Ein Treffen auf Augenhöhe. Ministerin Dr. Eisenmann diskutiert in Obersulmer Gymnasium

Der Schulbesuch am Evangelischen Paul-Distelbarth-Gymnasium ermöglicht Einblicke in die Schulen in freier Trägerschaft

Ministerin trifft Schulgemeinschaft. Ein exklusiver Schulbesuch der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann am Evangelischen Paul-Disthelbarth-Gymnasium in Obersulm. Worum geht es? „Um Wertschätzung, Interesse und Informationen aus erster Hand. Dass die Ministerin mit den Beteiligten der Schule und Kommune in ein echtes Gespräch kommt. Das ist mir wichtig“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Bernhard Lasotta, der Eisenmann im Rahmen einer Wahlkreistour in das Gymnasium in freier Trägerschaft eingeladen hatte. „Vielen Dank für die Möglichkeit, dass Sie unserer Ministerin Dr. Eisenmann und mir einen Einblick in die Belange Ihrer Schule ermöglicht haben“, so der CDU-Landtagabgeordnete Dr. Bernhard Lasotta zum Abschluss des Besuches an der Obersulmer Schule am 3. Dezember 2018.
Bernhard Lasotta: „In den vergangenen Jahren haben wir bereits viel für die Schulen in freier Trägerschaft erreicht. So wurde beispielsweise durch die Änderung des Privatschulgesetzes im September 2017 eine Anpassung der Zuschüsse des Landes von ursprünglich 78,1% auf 80% der Bruttokosten die Finanzierung erheblich verbessert. Zudem wird das Evangelische Paul-Distelbarth-Gymnasium mit 105.000 Euro aus Mitteln des kommunalen Fördergesetzes für die Sanierung der Heizung, Gebäudedämmung und des Daches unterstützt. Durch Schulleiter Dieter Kurtze wurde eine hervorragend vorbereitete Gesprächsrunde mit Lehrerinnen und Lehrern, Elternvertretern und Schülervertretern ermöglicht, die Notwendigkeiten guter Bildungspolitik aufzeigte. Das private Gymnasium wird ebenso wie die öffentliche Hand einen Ausgleich für die von der grün-roten Vorgängerregierung abgesenkte Eingangsbesoldung junger Beamter leisten. Die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung wurde insbesondere von den Elternvertretern kritisiert. Zumindest müssen die Eltern die Grundschulempfehlungen jetzt vorgelegt und mit der Schulleitung diskutieren.  Ebenso wurden die Pläne des Kultusministeriums zur weiteren Einführung digitaler Medien an Schulen, die zur Verfügung stehenden Endgeräte aber auch die Datensicherheit und die neu einzuhaltende Datenschutzgrundverordnung thematisiert. Ein wichtiges Thema für die anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen sind die zu erwartenden Neueinstellungen von Kollegen und die Versorgung in Mangelfächern, die vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich auftreten. Hier gibt es deutliche Verzerrungen für die Zukunftsperspektiven junger Lehrer, was die Fächerkombinationen betrifft. Hunderte Stellen seien derzeit nicht besetzt. Für die Kommunen bat der am Gespräch beteiligte Bürgermeister Tilam Schmidt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, für Planungssicherheit bei den flexiblen Ganztagsangeboten zu sorgen. Dies konnte zeitnah in Aussicht gestellt werden. Wichtig seien flexible Angebote, die dem Wunsch der Schüler und Eltern entsprächen, so Eisenmann. Verbindlich verpflichtende Angebote würden oft ins Leere laufen. Rektor Kurtze dankte für die ganze Schulgemeinschaft für das angenehme und offene sowie konstruktiv geführte Gespräch auf Augenhöhe. Das Paul-Distelbarth-Gymnasium ist mit seiner ganzen Arbeitsatmosphäre und der hervorragenden Zusammenarbeit in der Schule und mit der Kommune sowie den umliegenden Schulen ein Beispiel für eine gelungene Kooperation und einen echten Standortfaktor. Das Obersulmer Konzept zeigt, wie gut sich staatliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft ergänzen können.“

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