Zur ökologischen Katastrophe an der Jagst

Dank an Bürger und Einsatzkräfte

Möckmühl-Ruchsen, Foto: Wolfgang Drewes
Möckmühl-Ruchsen, Foto: Wolfgang Drewes
Nach dem Brand an der Jagst und dem Eintrag von Schadstoffen ist eine ökologische Katastrophe entstanden. Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Neckarsulm Dr. Bernhard Lasotta:

Ich danke allen Bürgern, sowie professionellen und ehrenamtlichen Einsatzkräften im Landkreis Heilbronn, die versuchen zu retten, was zu retten geht. Die Giftfahne wird bei uns in der Jagst am Sonntag erwartet. Der Krisenstab des Landratsamtes Heilbronn macht eine professionelle Arbeit und eine gute Informationspolitik. Landrat Piepenburg ist ständig vor Ort. Die Kommunen, Bürger, Angler- und Fischereivereine machen einen klasse Job. Die Freiwilligen Feuerwehren, das THW und die Rettungskräfte sind unermüdlich im Einsatz. Das Land muss jetzt den Betroffenen unbürokratische Hilfen für Verdienstausfall der Ehrenamtlichen, Ersatz des Aufwands und Materials für die Kommunen und die betroffenen Fischereivereine leisten. In einer zweiten Phase muss das Land bereits jetzt Hilfen für die Ökologisierung und den Wiederbesatz mit Flusslebewesen in den betroffenen Jagstabschnitten zusagen. Darüber hinaus müssen Konzepte der Schadensvermeidung diskutiert und eine Erfassung von gefährlichen Lagerstätten beispielsweise von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln in Flussnähe angestoßen werden. Reichen hierfür die bestehenden Schutzkonzepte für unsere Umwelt aus? Die ökologische Katastrophe, die sich an der Jagst ereignet hat, darf es nicht noch einmal geben. Das Land muss hierzu geeignete Krisenpläne ausarbeiten, um zukünftig besser und schneller auf solche Gefährdungslagen reagieren zu können.

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